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Pegasus-Preis für St. Pauli-Theater

Autor: Horst Schinzel am 23.06.2015

St. Pauli

Der diesjährige Pegasus-Preis des Mineralölkonzerns Exxon Mobil geht an das Hamburger St. Pauli-Theater. Damit würdigte das Preisgericht eine erfolgreiche Spielzeit, in der drei gesellschaftlich aktuelle Eigenproduktionen besondere Beachtung gefunden haben.

Foto: Wikimedia - CC - Claus-Joachim Dickow

Intendant Ulrich Waller hat zwei Stücke des jungen französischen Dramatikers Florian Zeller als deutsche Erstaufführungen herausgebracht. Die Mittelstandskomödie „Eine Stunde Ruhe“ mit Herbert Knaup und Leslie Malton in den Hauptrollen haben ebenso Anerkennung gefunden wie die tragische Alzheimer-Farce „Der Vater“ mit Volker Lechtenbrink als Hauptdarsteller.

Die Inszenierung des Stückes „Constellations“ von Nick Payne durch Wilfried Minks hat gleichfalls dem Preisgericht sehr gefallen. Judith Rosmair und Johann von Bülow hätten bravourös Paarkonstellation durchgespielt, so die Entscheidung. Alle drei Stücke arbeiten mit dem Mittel des Perspektivwechsels, der dem Publikum neue Empathie-Zugänge erschießt und so neue Einsichten ermöglicht, heißt es in der Begründung.

Der Preis wird seit 1999 an ein Hamburger Privattheater vergeben und ist mit 35.000 Euro dotiert. Die .sollen für die Ausstattung einer kommenden Inszenierung verwendet werden

PM: Horst Schinzel


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