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Aktuelle Kunst zu „kleinen“ Preisen - Affordable Art Fair Hamburg

Autor: Horst Schinzel am 18.11.2015

Foto: Affordable Art Fair Hamburg

(Von Horst Schinzel) - Sicher wird man trefflich darüber streiten können, was „kleine“ Preise sind. Für die meisten Bürger sind es solche bis zu 7.500 Euro wohl kaum. Das Prinzip der „Auffordable Art Show“ – der Messe der Kunst zu erschwinglichen Preisen – geht ebenso wie eine Ausstellung des Landesverbandes Schleswig-Holstein des Deutschen Künstlerbundes davon aus, dass es genügend betuchte Zeitgenossen gibt, die bereit und in der Lage sind, für aktuelle Kunst richtig Geld auszugeben.

Facebook - Foto: Affordable Art Fair Hamburg

Eine erste derartige Messe fand erstmals 1999 in London statt. Seither gibt es zwölf derartige Messen in elf Ländern in aller Welt, die in dieser Zeit 1,4 Millionen Besucher und einen Umsatz von 238 Millionen Euro verzeichnen konnten. Die Ausgabe in Hamburg findet seit 2012 in einer Messehalle statt – dieses Jahr vom 19. bis 22, November.



Dort präsentieren sich fünfundsiebzig Galerien aus aller Welt. Sie stellen zeitgenössische Werke renommierter Künstler und aufstrebender Talente vor. Die Preise liegen zwischen 100 und 7.500 Euro. Wie ihr Direktor Oliver Lähndorf vor der Presse sagte, wolle die Messe „vom Elitären weg, Barrieren und Berührungsängste abbauen, Hemmschwellen überwinden“. Selbstverständlich seien auch Besucher willkommen, die nur mal schauen wollen. Auch diene die Ausstellung der Begegnung mit den Künstlern.

Für die Ausstellung haben sich hundert Galerien beworben, aus denen eine Auswahlkommission die Teilnehmer ausgesucht hat. Erstmals gibt es zwei kurartierte Sonderschauen, die Hamburger Künstlern und der Arbeit der dortigen Galerien gewidmet sind. Unter dem Titel „Hamburger Section“ vereinigt der Kunsthistoriker Wolfgang Jahn Künstler ais elf Hamburger Galerien. Hinzu kommt die Sonderschau „Emerging Artist“, die drei aufstrebende Talente – Robert Vellekop, Jenny Schäfer und Natalia Sidor – von der Hochschule für Bildende Kunst vereinigt. Zu sehen sind Fotoarbeiten und Acrylmalerei.

Zur gleichen Zeit – noch bis in den Dezember – veranstaltet der Landesverband Schleswig-Holstein des Bundesverbandes Bildender Künstler im „Brunswiker Pavillon“ eine Verkaufsschau – freilich mit weit geringeren Ansprüchen.

http://affordableartfair.com/hamburg/

Foto Affordable Art Show


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