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eigenarten – Das Interkulturelle Festival in Hamburg

Autor: CIS am 04.10.2016

eigenarten

Interkulturelle Auseinandersetzung ausdrücklich erwünscht! – Alljährlich im Herbst treibt dieser Aufruf seine kreativsten Blüten: bei eigenarten, dem interkulturellen Festival Hamburg. Vom 27. Oktober bis 6. November 2016 stellen Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt, die in Hamburg leben und arbeiten, ihre nicht nur in diesem Sinne inspirierenden Produktionen vor. Musik,Theater, Literatur, Tanz und Bildende Kunst sind vertreten, ebenso Drama, politischer Diskurs, Poesieund musikalische Ausgelassenheit.

Foto: Tanja Hall

In ihrer neuesten Tanzproduktion „The Lions“ fordert Choreografin Jessica Nupen die Auseinandersetzung mit Kategorienwie Identität, Rassismus und Befreiung heraus.Ausgangspunkt dafür sinddieWechselwirkungen zwischen den haitianischen, nigerianischen, englischen und südafrikanischen Wurzeln der beteiligten Tänzer. Fr 28. Oktober 20.15 Uhr, LICHTHOF Theater, HamburgPremiere Das Theaterstück „Über Alles Hinaus“ der Gruppe Flagrant stellt die Frage, wie und warum Menschen in den Bann extremistischer Bewegungen geraten. Sie tun das, indem sie eigene Erfahrungen, Interviews mit Aussteiger_innenund Medienberichte mit Ionescos Parabel „Die Nashörner“ zur Entstehung extremistischer Bewegungen verbinden. Die Darstellenden selbst sind deutscher Herkunft undMenschen mit Migrations-oderFluchthintergrund. Fr 28. + Sa 29. Oktober 20.00 Uhr, monsun theater

Die Musiker des Duos VioPia, Chris Drave (Violine) aus Hamburg und Yarden Lapid (Klavier) aus Jerusalem, entführen in ihrem Konzert in Welten, in denen argentinischer Tango und orientalische Einflüsse aufeinander treffen und Gipsy-Swing mit Romantik wie selbstverständlich verschmilzt. Ein Abend voller leidenschaftlicher Musik. Sa 29. Oktober 20 Uhr, Alfred Schnittke Akademie

Die FrauenFreiluftGalerie Hamburg ist Ziel einer Radtour mit der Kuratorin Dr. Elisabeth von Dücker und Hildegund Schuster, einer der beteiligten Künstlerinnen. Zu sehen sind 14 großformatige Wandgemälde, zu hören Geschichten aus 100 Jahren Arbeitsleben im Hafen: ob als Rollmopswicklerin, Juniorchefin am Fischmarkt, Hafenlogistikerin, Talleyfrau oder Brückenfahrerin –beruflich mischen Frauen mit am legendären Männerplatz Hafen.Anschließend wird zum Gespräch in die Seemannsmission geladen. So 30. Oktober 15 Uhr, Start: Seemannsmission (Große Elbstr. 132)

Orte des Geschehenssind zahlreiche bewährte und neue Spielstätten im Stadtgebiet, darunter: Goldbekhaus und Kölibri, Logensaal der Kammerspiele, W3, Kukuun und BallinStadt, Zinnschmelze, Zentralbibliothek, Immanuelkirche Veddel und viele andere.

Auch in diesem Jahr gibt es,ganz im Sinne der Vernetzung, engeKooperationen mit anderen Veranstaltern unterschiedlicher Ausrichtung: Es sind die Stiftung für politisch Verfolgte und Afrikanisches Filmfestival Hamburgsowie die Filmemacher Martin D’Costa und Matthias Vogel.

Programminfos und Karten unter:
www.festival-eigenarten.de
Tel.: 040 / 43 28 07 67
karten@festival-eigenarten.de

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