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Erste Infos zum 31. Internationalen KurzFilmFestival Hamburg

Autor: CIS am 19.03.2015

Kurzfilm

Das KurzFilmFestival Hamburg ist wie der Kurzfilm selbst. Herausfordernd und eigensinnig. Seine Gäste aus aller Welt bringen alljährlich neue Filmkunst in die Stadt. In den Wettbewerbsprogrammen zeigt das Festival aktuelles Filmschaffen, präsentiert den Nachwuchs der nationalen Akademien, schärft den Blick des Publikums für den Kurzfilm als Laboratorium oder auch als Abrissbirne filmischer Illusionismen – und hat dabei noch einen ziemlichen Spaß.

Unsere Sichtungsteams haben mehr als 6000 Einreichungen aus über 70 Ländern gesehen und aus der immensen Vielfalt der aktuellen Kurzfilmproduktion die besten Beiträge für unsere Wettbewerbe ausgewählt. Zusammen mehr als 200 Filme laufen im Internationalen, Deutschen, Hamburger und NoBudget-Wettbewerb, sowie im Flotten Dreier.

Halten wir also die Augen offen! Denn in drei Monaten ist es so weit: über 300 Filme aus aller Welt, allen Gattungen und allen Filmsprachen. In fünf Wettbewerben, in fünf Sonderprogrammen und vielen weiteren Veranstaltungen. In den Kinos und auf dem Kolbenhof, unserem einzigartigen Festivalzentrum: mit NoBudget-Hotel, KurzFilmKlause, Club, Werkstätten und Open Air.

Zwar haben Abriss und Umbau auf dem alten Industriegelände begonnen, unsere Halle 5 bleibt aber vorerst noch erhalten. In naher Zukunft wird also in und um die Halle herum, in Nischen und Ecken weiter Festivalkultur sprießen. Und wir? Tun alles für die lange Zukunft – und gießen. Let’s go festival gardening.

Unter freiem Himmel zeigen wir aufregende und ungewöhnliche kanadische Kurzfilme aus unserem diesjährigen Länderschwerpunkt. Und wir setzen die Zusammenarbeit mit „A Wall Is a Screen“ fort: Umsonst und draußen – seit vielen Jahren sind die Spaziergänge mit Filmprojektionen auf Fassaden ein Höhepunkt der Festivalfreitagnacht.

Sonderprogramme 2015
GALERIE: Videokunst – Wermke Leinkauf
Der Austausch der US-Flaggen auf den Pylonen der New Yorker Brooklyn Bridge brachte das Berliner Künstlerduo 2014 in die Schlagzeilen. Solche Beutezüge durch den öffentlichen Raum bilden indes nur den ersten Akt, sie sind das Ausgangsmaterial für Fotografie, Film, Skulptur und Installation. Wir haben die Filme von Wermke Leinkauf von Anbeginn mit Begeisterung begleitet. Nun stellen wir den beiden den Kolbenhof als Denk- und Spielort zur Verfügung. Das gesamte Festivalgelände wird zum Raum für artistische Interventionen. So kommt zusammen, was beide – Wermke Leinkauf und das Festival – seit jeher ausmacht. Das Interdisziplinäre und Übergriffige und die spielerische Lust an der Eroberung unbekannten Terrains.

LAND: Kanada
Trotz unmittelbarer Nachbarschaft zu den USA ist es in Kanada gelungen, eine eigenständige Filmtradition jenseits von Hollywood zu etablieren. Wir nehmen dieses aufregende und ungewöhnliche Kino der vielen Sprachen und noch mehr Kulturen in den Fokus, lassen uns mitreißen von dessen Erzähllust und schauen auf die exemplarischen filmhistorischen Aufbrüche des Landes. Ein schillerndes Spektrum von Canadian Shorts in vier Programmen und einem Open Air.

MOTIV: black and light
Im Dunkeln besinnt sich das Kino auf sich selbst. Dann kriechen die lichtscheuen Wesen aus den Verstecken, die das Schwarz vor der Eindeutigkeit des hellen Augenscheins schützt. All die Phänomene, Ängste und Nachtgestalten, die seit jeher die Leinwand bevölkern. Der Film ist schließlich selbst eine Art Nachtkreatur. Ein Sandmann, der im schwarzen Kinosaal dem Publikum Bilder in die Augen streut. Im Wechsel von Licht und Schwarz, 24 Mal pro Sekunde. Wir reisen durch die Dämmerzustände auf der Leinwand, in dunklen, noch dunkleren – wenn nicht schwarzen Filmen.

LABOR: Robert Darr oll – Layers and Sounds
Die Filme des im letzten Jahr verstorbenen Experimentalfilmers Robert Darroll blicken aus philosophischer Perspektive auf das Spannungsverhältnis zwischen Mensch und Technologie. Inspiriert vom Bauhaus begann Darroll sich in den 70ern mit dem Trickfilm zu beschäftigen, seit Anfang der 90er entwickelte er seine Filme am Computer. Die Zusammenarbeit mit Komponisten der Neuen und Konkreten Musik verleiht Darrolls Filmen dabei eine Art von zeitloser Aktualität.

FRÜHWERKE: Kurzfilme berühmter Langfilmer
Wir haben in den Archiven wieder Debüts, kurze Rohdiamanten, Fingerübungen, Jugendsünden und rote Fäden aus den 60ern diesseits (und jenseits) des Eisernen Vorhangs gesucht und gefunden. István Szabó wirft einen kecken Blick hinüber zur Nouvelle Vague, Roland Klick entdeckt den jungen Otto Sander für die Leinwand und von Dore O. bis Peter Greenaway rücken junge Filmkünstler dem Material mit experimentierfreudiger Lust buchstäblich zu Leibe. Film im Aufbruch.

Wettbewerbe beim 31. Internationalen KurzFilmFestival Hamburg
Auch in diesem Jahr werden wieder rund 200 Filme in den Wettbewerben des Internationalen KurzFilmFestival Hamburg gezeigt, in denen Preise in einem Gesamtwert von über 15.000 Euro verliehen werden.
Internationaler Wettbewerb
NoBudget
Deutscher Wettbewerb
Hamburg Nacht
Flotter Dreier (Thema: Nach einer wahren Begebenheit)


Thema des Flotten-Dreier-Wettbewerbs: Nach einer wahren Begebenheit
Der Flotte-Dreier-Wettbewerb stellt den Kurz- und Kürzestfilmern alljährlich eine Hausaufgabe: Erstellt einen Film mit maximal drei Minuten Lauflänge zu einem bestimmten Thema. Das Thema für 2015 lautete: Nach einer wahren Begebenheit. Wir sind gespannt, von welchen Geschichten sich die Filmemacher inspirieren ließen. Beim Festival ist dann das Publikum die Jury und vergibt 1000 Euro für den besten Beitrag.

17. Mo&Friese KinderKurzFilmFestival
Das Mo&Friese KinderKurzFilmFestival ist eines der wenigen Kinder- und Jugendfilmfestivals weltweit, das sich ausschließlich dem Kurzfilm widmet. Mit einem altersgerecht gestaffelten Programm richtet es sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 20 Jahren. Die Kinderprogramme werden der Zielgruppe entsprechend moderiert. Fremdsprachige Kurzfilme werden live auf Deutsch eingesprochen. Viele Filmemacher sind anwesend und stehen den Kindern nach den Veranstaltungen Rede und Antwort zu ihren Filmen. Gezeigt werden über 60 Kurzfilme aus mehr als 30 Ländern. Zwei Kinderjurys und eine Jugendjury wählen in den vier Wettbewerben sechs Preisträger aus.

Mo&Friese „Unter Wasser“
Im vergangenen Jahr waren wir dem „Licht“ auf der Spur, in diesem begeben wir uns mit Kindern und Filmemachern „Unter Wasser“. Im Eröffnungsprogramm (ab 5 Jahren) tauchen wir erst filmisch unter, anschließend werden mit den Kindern Aquarien gebastelt. Und in mehreren Workshops mit den Soundkünstlern Roberto Paganelli und Andrea Martignoni sowie in der FilmFabrik mit HFBKStudierenden können filmbegeisterte Kinder selbst die Kamera in die Hand nehmen. Bilderbücher zum Laufen gebracht: Adaptionen im animierten

Kurzfilm
Immer wieder lassen sich Animationskünstler von Bilderbüchern inspirieren und bringen sie zum Laufen. Wir haben uns kurze, animierte Bilderbuch-Adaptionen angesehen, die auf internationalen Festivals laufen, und widmen ihnen einen thematischen Schwerpunkt. Neben dem Sonderprogramm ist der spezielle Austausch zwischen den beiden unterschiedlichen Medien Gegenstand eines Panels für das (große und kleine) Fachpublikum. Eine Werkstatt, in der selbst gebastelt und animiert wird, macht diese Medienbeziehung erlebbar. Für dieses Programm treffen Buch und Film auch ganz konkret aufeinander. Denn mit dem Hamburger Kinderbuchhaus und dem Mo&Friese-Festival kommen zwei ganz einmalige Institutionen aus Altona/Ottensen zusammen.

Wettbewerbe beim Mo&Friese KinderKurzFilmFestival
Mo-Preis: Programme ab 4 und ab 6 Jahren
Friese-Preis: Programme ab 9 und ab 12 Jahren,
Freischwimmer-Preis: Programme ab 14 Jahren
GIB MIR FÜNF!-Wettbewerb

GIB MIR FÜNF!-Wettbewerb: Außer Atem
Für den GIB MIR FÜNF!-Wettbewerb suchten wir wieder kreative junge Filmemacher, die uns mit ihren selbst gedrehten Kurzfilmen verzaubern. Das Thema für 2015 lautete: Außer Atem.

Uns erreichten Animationen, Kurzspielfilme und Dokumentarfilme. Die besten Filme zeigen wir beim 17. Mo&Friese KinderKurzFilmFestival auf der großen Kinoleinwand, die Top 3 gewinnen zusätzlich ein Preisgeld.

Die Kurzfilme für den Themenwettbewerb des Mo&Friese KinderKurzFilmFestivals dürfen maximal fünf Minuten lang sein. Teilnehmen konnten alle unter 13 Jahren: Einzelpersonen, aber auch Gruppen, wie z. B. Schulklassen oder Kindergärten.

Alle weiteren Informationen auf unserer Webseite: www.moundfriese.de

31. Internationales KurzFilmFestival Hamburg, 9. - 15. Juni 2015
31st Hamburg International Short Film Festival, June 9 - 15, 2015

www.shortfilm.com


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